Leitbild

In unserer Zeit zunehmender Regulierung sind verständlicherweise immer mehr Leute ermüdet, ihr Recht noch durchzusetzen, da die hohe Regulierungsdichte häufig zu fehlender Durchschaubarkeit für den Normalbürger führt. Dies finde ich persönlich schade, da Jurisprudenz sich von lat. iustitia ableitet, was so viel heisst wie Gerechtigkeit – und diese ist nicht einer Elite vorbehalten, sondern soll vom Durchschnittsbürger durchgesetzt werden können, was zunehmend schwieriger ist.

Diese Umstände führen einerseits dazu, dass ich aufgrund meiner Haltung zugunsten weniger Staat und Regulierung Ihre Individualinteressen grossschreibe, andererseits auch zu meinem Ethos angemessener Preise je nach Situation. Es ist für mich logisch, als Student nicht die Tarife eines patentierten Anwaltes anzusetzen – zu Ihrem Vorteile natürlich.

Der Jurist als nicht bloss opportunistischer Interessenvertreter braucht auch ein klares Bekenntnis zu Werten und Haltungen, welche ich somit ansatzweise dargelegt habe. Diese Gewissensorientierung führt mitunter dazu, dass ich mich auch wissenschaftlich mit dem Recht befasse sowie entsprechend in juristischen Fachzeitschriften publiziere. Distanzieren möchte ich mich trotz aller Freiheitsliebe von mutwilliger Rechtsverdreherei, da es letztlich diese ist, welche von einigen schwarzen Schafen betrieben wird und zu Regulierungen zulasten der grossen Masse führt, wie ich u.a. aus meiner Tätigkeit als juristischer Fachberater für Mitglieder beim Hausverein Schweiz (HEV-Alternative für – freiwillig – umweltbewusste und faire EigentümerInnen) weiss. Ich orientiere mich also an der christlich-abendländischen, freiheitlichen Werteordnung und lasse den gesunden Menschenverstand walten, was für mich oft deckungsgleich ist – Wissenschaft und mündiger Glaube, der selbstredend nicht mit dem blinden Glauben an institutionell-machtliebende Kirchenautoritäten gleichzusetzen ist, schliessen sich ja auch keineswegs aus. Denn historisch ist der – zunehmend bedrohte – liberale Rechtsstaat erst auf Basis eines christlichen Individualismus sowie der Erkenntnis, dass der Mensch ein Geschöpf (und keine manövrierbare Masse) mit angeborenen Rechten ist, entstanden.

So habe ich beispielsweise im Januar 2016 dem zürcherischen Kantonsrat eine steuerrechtliche Einzelinitiative eingereicht und darin die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung gefordert, zugleich um der Fairness willen aber auch die Abschaffung des Schuldzinsenabzugs (in der Ratssitzung vom 02.05.2016 fehlten bloss 12 Stimmen für die vorläufige Unterstützung). Damit konnte ich ein klares Bekenntnis für das Privateigentum sowie eine geringe Steuerlast für den einzelnen Bürger ablegen.

Kurzum: Es geht mir um den unbürokratischen und speditiven Dienst am Kunden.